Rede zum Untergang der Welt (20.12.2012)

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Liebe Eskimos, liebe Eskimösen, werte Juden und Neger, geehrte Verfassungsschützer,

nun, da die Erde sich ihrem Ende zuneigt und angedenk dessen, dass der Weg zur Vaginalvirtuose ein harter ist an dessen Ende häufig Geschrei steht, scheint es mir von vordringlichster Wichtigkeit zu sein, ein letztes Mal den Standpunkt der breiten Minderheit dem Verständnis meiner herrlich unbedarften Anhängerschaft auszusetzen.
Alles was aufgeht geht unter, alles was lebt stirbt und wer kommt geht auch wieder. Diese Fakten sind unverrückbar ebenso wie die universellen Tatsachen, dass Sprühwurst nicht zipfelklatscht und Zwetschgenbrot nicht nach Zwiebeln schmeckt.
Was bedeutet das nun für uns, für euch meine kopulierfreudigen Gefolgsleute? Wie haben wir, habt ihr mit der drohenden Apokalypse umzugehen? Und bei wem beschweren wir uns, beschwere ich mich wenn der xhamster die Vorschauclips nicht lädt?
Die Welt liefert Gründe in Hülle und Fülle den Kopf zu verlieren aber die Notwendigkeit der oralen Nahrungsmittelzufuhr zur Verlängerung der Lebenserwartung hindert uns nachhaltig daran diesem Bedürfnis Folge zu leisten.
Jetzt, da meine Brüder Pestillenz, Krieg und Hunger ungeduldig mit meinem gesattelten fahlen Pferd auf mich warten und unzählige Seraphim mit ihren Posaunen ihres letzten Konzertes harren, heißt es das Dasein als solches Revue passieren zu lassen. Und was wir sehen lohnt die Betrachtung kaum.
Wenn wir also die Lehren des Narrativs der Geschichtsschreibung hinzuziehen und die Lehre, dass jenes realitätsbildende Element durch die Taten von Narren geschrieben wird, dann können wir die durch die Alten gesammelten Erkenntnisse nutzen. Vielfältig wie Flora und Fauna im Schoß einer osttschechischen Aushilfsprostituierten weisen sie uns den Weg zur Wahrheit dessen, was am 21.12 geschehen wird und wie wir uns vorbereiten können – gar nicht. Nada. Niet. Not. Dann is vorbei. Aus die Maus. Finito. Schluss.
Grund zur Sorge? Nein! Nicht direkt. Denn eine weitere unverrückbare Tatsache ist doch jene, dass ein gut gefülltes Glas oft dazu neigt geleert zu werden und das jemand der sein Glas als halb leer betrachtet, sich seiner Taten und Aufgaben bewusst ist, während jene deren Glas halb voll ist in der Vergangenheit verweilen und die Zukunft leugnen. Jene sind es, die ihre Umwelt beschmieren mit ihren undurchdachten Weisheiten wie es Totenkopfäffchen mit ihrem Kot handhaben. Zu sagen, dass die Welt sich trotz dieser störenden Geschöpfe weiterdreht ist an diesem Tag eine infame Lüge. Dennoch gibt es Hoffnung, Brüder und Schwestern im Geiste. Für jene, die das Gestern schon Scheiße fanden, hat sich das Morgen im Sinne der Gegenwart erledigt.

Mit diesen Worten verabschiede ich mich von euch meine teuren Lakaien und verbleibe in gespannter Vorfreude auf ein Wiedersehen in einer besseren Welt. Nicht.

Euer ergebenster Schmutzfink.

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